Stuttgart — Gemeinsam mit dem Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) standen die Piraten am Samstag, den 17. Oktober für Kommunikation und Verständigung zum Thema Ego- und Third-Person-Shooter ein.
Diese sogenannten “Killerspiele”, zu deren Entsorgung das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden (AAW) an diesem Tag aufrief, sollten in einem recht groß geratenen Container am Stuttgarter Schlossplatz gesammelt und dann vernichtet werden.
Entgegen der Meinung des AAW sind die Piraten überzeugt, dass die Spiele kein Auslöser für Gewalttaten, sondern lediglich eine weit verbreitete Art der Freizeitgestaltung sind. Schon allein, da es immer mehr Spieler gibt, werden die Gewalttäter unter ihnen natürlich auch zahlreicher — dies ist also keine Zunahme der Gewaltbereitschaft — sondern einfache Statistik.
Ähnlich der Problematik von vor 30 Jahren, als Trauernde falsche Schlüsse zogen und einfache Dungeons & Dragons-Brettspiele für Gewalttaten unter Jugendlichen verantwortlich machten, geht man nun wieder einen solch bequemen Weg und verdrängt die wahren Probleme der Jugend.
Genau diese Jugendlichen und deren Eltern begeisterten sich allerdings für den AAW-Aktionismus am Samstag auch nicht sonderlich: Gegen Nachmittag lagen lediglich vier Spiele in dem überdimensionierten Container. Deshalb sahen sich die Medien wohl gezwungen — einer objektiven Berichterstattung etwas nachzuhelfen — indem sie Spiele-Wegwerf-Szenen künstlich nachstellten.
Trotz der Anfeindungen seitens des AAW im Vorfeld der Aktion (Zitat: “Der Intellekt der Spieler ist nicht sehr hoch.”) betont die Piratenpartei weiterhin die Bereitschaft, mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden in einen Dialog einzutreten. Denn sie unterstützt durchaus einige Forderungen der Winnender Aktion: So soll man den bereits existierenden Jugendschutz besser einhalten, es müssen viel mehr Sozialarbeiter an den Schulen tätig werden und man sollte die Medienkompetenz der Lehrer und Eltern deutlich erhöhen.
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geschrieben von Bernd Eckenfels am 4. Oktober 2009
Wie auf dem Landesparteitag 2009 in Karlsruhe angesprochen planen wir weitere Untergliederungen des Landesverbandes, insbesondere die Gründung von Bezirksverbänden.
Nach der Bundessatzung müssen diese Untergliederungen nach den Grenzen der Regierungsbezirke in Baden-Württemberg erfolgen:
- Freiburg mit den Regionen Hochrhein-Bodensee, Schwarzwald-Baar-Heuberg, Südlicher Oberrhein
- Karlsruhe mit den Regionen Mittlerer Oberrhein, Nordschwarzwald, Rhein-Neckar
- Stuttgart mit den Regionen Heilbronn-Franken, Ostwürttemberg, Stuttgart
- Tübingen mit den Regionen Bodensee-Oberschwaben, Donau-Iller, Neckar-Alb
Konkrete Planungen können im Piratenwiki verfolgt werden:
- Regierungsbezirk Freiburg
- Regierungsbezirk Karlsruhe
- Regierungsbezirk Stuttgart
- Regierungsbezirk Tübingen
Obige Seiten informieren über den Stand der Bezirksverbandsgründung, der beteiligten Arbeitsgruppen, Stammtische und Absprachen. Z.b. finden gerade Gespräche zwischen den Stammtischen Karlsruhe und Mannheim statt (u.A. mit dem Ziel sich auf einen Namen für den Bezirksverband zu einigen).
Die Gründung der Bezirksverbände wurde wegen des enormen Anstiegs der Mitgliederzahlen notwendig. Damit die Piraten und Budgets einfacher verwaltet werden können, und jeder weiterhin einen direkte Ansprechpartner in den Vorständen hat. An aktuellen Statistiken über die Mitgliederzahlen in den einzelnen Regionen wird gearbeitet.
Wir brauchen noch Unterstützung bei der Erstellung der Satzungen. Es werden auch noch freiwillige Helfer und natürlich Kandidaten gesucht. Jeder Pirat und Gast kann bei der Gestaltung der Partei aktiv mitwirken. Gerade jetzt ist es deswegen wichtig andere Piraten auf den Stammtischen zu treffen und Aufgaben zu übernehmen.
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- Keine Termine.
- PM des Landesverbands zum Urteil über die Vorratsdatenspeicherung: http://bit.ly/d4KF4L 1 week ago
- Schönes Interview mit @stoffeldear vom BzV Karlsruhe auf #KA-News: http://is.gd/8If4n 2 weeks ago
- Kurze Meldung aus dem Maschinenraum: soeben wurde die Mitgliedsnummer 12.000 vergeben :D Sie ging an einen Piraten aus BaWü. 2010-01-26
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