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	<title>Piratenpartei Baden-Württemberg &#187; Nachrichten</title>
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		<title>Piraten freuen sich über Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde bei EU-Wahlen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 08:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krohlas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei Deutschland begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die Fünf-Prozent-Sperrklausel auch für Europawahlen zu streichen. Eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit des Parlaments ist nicht zu erwarten, da ohnehin bereits über 160 Parteien in 7 Fraktionen vertreten sind. Weil das Europaparlament außerdem keine Regierung stützen muss, ist es für die PIRATEN nur logisch, dass die Gleichheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piratenpartei Deutschland begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die Fünf-Prozent-Sperrklausel auch für Europawahlen zu streichen. Eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit des Parlaments ist nicht zu erwarten, da ohnehin bereits über 160 Parteien in 7 Fraktionen vertreten sind. Weil das Europaparlament außerdem keine Regierung stützen muss, ist es für die PIRATEN nur logisch, dass die Gleichheit der Wählerstimmen wichtiger als Sperrklauseln ist.</p>
<p>Leider wird der Wegfall der Sperrklausel bei Europawahlen erst zur nächsten Wahl 2014 wirksam. Damit bleibt unter anderem Andreas Popp, unserem Spitzenkandidaten bei der Europawahl 2009, der ihm eigentlich zustehende Sitz im Europaparlament weiterhin verwehrt.</p>
<p>Er selbst zeigte sich dennoch mit dem Urteil zufrieden: »Das Bundesverfassungsgericht hat heute eine Entscheidung gefällt, die des historischen Datums würdig ist. Die Stimmen von 2,8 Millionen Bürgern werden bei der nächsten Europawahl nicht mehr grundlos unter den Tisch fallen. Natürlich hätte ich das Mandat lieber heute als morgen angetreten, aber die nächsten Wahlen kommen auch bald.«</p>
<p>Leider vergab das Gericht die Chance, dem Wähler die Möglichkeit der Unterstützung einzelner Kandidaten zu geben. Dadurch bleiben Kandidatenauswahl und -reihenfolge anders als bei jeder anderen Wahl einzig den Parteien und Wählerbündnissen vorbehalten.</p>
<h2>Quellen</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg11-070.html">Urteil des Bundesverfassungsgerichts</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Heute vor 10 Jahren</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 11:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krohlas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mutter aller Terrorgesetze tritt in Kraft Am 26. Oktober 2001 unterschrieb der damalige US-amerikanische Präsident George W. Bush den so genannten &#8220;Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism Act&#8221;, kurz USA PATRIOT Act als Reaktion auf die Anschläge des 11. Septembers. Ursprünglich für 4 Jahre geplant, wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Mutter aller Terrorgesetze tritt in Kraft</h2>
<p>Am 26. Oktober 2001 unterschrieb der damalige US-amerikanische Präsident George W. Bush den so genannten &#8220;Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism Act&#8221;, kurz USA PATRIOT Act als Reaktion auf die Anschläge des 11. Septembers.
<p>Ursprünglich für 4 Jahre geplant, wurde das Gesetz inzwischen von Barack Obama bis ins Jahr 2015 verlängert.
<p>Der PATRIOT Act beinhaltet starke Einschränkungen der Bürgerrechte, von der Aufhebung des Bankgeheimnisses gegenüber dem FBI bis hin zu Regelungen, dass Nicht-US-Bürger unbeschränkt inhaftiert werden dürfen. Auch einen Richtervorbehalt bei Abhöraktionen gibt es nicht mehr. Teile des PATRIOT Acts wurden in den USA für verfassungswidrig erklärt, so dass es Unternehmen überhaupt erlaubt wurde, sich gegen die Herausgabe von Daten wehren zu können.
<p>Außerhalb der USA wurden in der Folge von diversen Staaten verschiedene Terrorgesetze beschlossen, in Deutschland beispielsweise die beiden &#8220;Otto-Kataloge&#8221; genannten Sicherheitspakete, die Rot-Grün Ende 2001 erließ und die von den nachfolgenden Regierungen noch verschärft wurden.
<p>Die Piratenparteien weltweit sind eine Gegenbewegung zu dieser bürgerrechtsfeindlichen und aktionistischen Politik.
<p>Wir Piraten sehen Angst und Schrecken nicht als tragfähige Leitmotive für die politische Arbeit, sondern streben ein freiheitliches und demokratisches Zusammenleben an.</p>
<h2>Quellen</h2>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act">Patriot Act, von George Bush am 26. 10. unterschrieben</a></li>
<li><a href="http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Innere-Sicherheit/sicherheitspaket2a.html">Vergleichbare Gesetze bei uns aus dieser Zeit: 2. Otto-Katalog vom 14.12.2001 (Bundestag)</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/11/11056/1.html ">Volltext des Pakets</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief zum Staatstrojaner</title>
		<link>http://www.piratenpartei-bw.de/2011/10/12/offener-brief-zum-staatstrojaner/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 10:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krohlas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[baden-württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[cdu]]></category>
		<category><![CDATA[fdp]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[spd]]></category>
		<category><![CDATA[staatstrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der folgende offene Brief ging heute an die Fraktionen des Landtages, das Landeskriminalamt, das Landesamt für Verfassungsschutz, die Landespolizei, den Innenminister und den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg. Sehr geehrte Damen und Herren, wie im Laufe der letzten Tage bekannt wurde, hat auch Baden-Württemberg den sogenannten „Staatstrojaner“ eingesetzt. Innenminister Gall betonte dabei, dass es sich nur um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende offene Brief ging heute an die Fraktionen des Landtages, das Landeskriminalamt, das Landesamt für Verfassungsschutz, die Landespolizei, den Innenminister und den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg.</em></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>wie im Laufe der letzten Tage bekannt wurde, hat auch Baden-Württemberg den sogenannten „Staatstrojaner“ eingesetzt.</p>
<p>Innenminister Gall betonte dabei, dass es sich nur um eine „Basisversion“ handeln würde. Zudem hat das LKA erklärt, dass die Anwendung rechtlich korrekt gewesen sei. Allerdings hat der CCC festgestellt, dass die gefundene Software deutlich weitergehende Fähigkeiten, als nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) erlaubt, besitzt. Dies schließt die beliebige Manipulation lokaler Dateien, Bildschirmfotos von nicht zur Kommunikationsübertragung gedachten Daten sowie das  Ausspähen von Mikrofon und Webcam ein.</p>
<p>Das Land Baden-Württemberg hat sich damit klar grundgesetzwidrig verhalten und das Urteil des BVerfG in eklatanter Art und Weise missachtet. Wir fordern eine sofortige Aufklärung dieser Umstände und stellen Ihnen deshalb folgende Fragen:</p>
<h2>Zum rechtlichen Rahmen</h2>
<ol>
<li>In welchen Fällen ist der Einsatz der vom CCC analysierten Software Ihrer Ansicht nach angemessen und gerechtfertigt und in welchen nicht?</li>
<li>Auf welchen Rechtsgrundlagen beruhte und beruht der Einsatz im Land Baden-Württemberg?</li>
<li>Wie wurde und wird solche Software auf Gesetzeskonformität überprüft?</li>
<li>In welchem Maße wurden beziehungsweise werden die durch den Trojanereinsatz gewonnenen Erkenntnisse verwertet?</li>
<li>Wie wird sichergestellt, dass der Überwachte nach der Überwachungsaktion über den Vorgang informiert wird? Ist dies bei allen bisherigen Maßnahmen erfolgt? Wenn nein, warum nicht?</li>
<li>Wer im Land Baden-Württemberg ist bei Einsätzen der Software im Einzelfall in der Verantwortung gewesen und hat deren Einsatz autorisiert?</li>
<li>Welche Landes- sowie Bundesbehörden sind zwecks Amtshilfe an dem jeweiligen Einsatz der Software beteiligt gewesen?</li>
</ol>
<h2>Zur Finanzierung</h2>
<ol>
<li value="8">Welche Kosten sind durch die Entwicklung, welche bei Anpassung, welche beim Einsatz der Software entstanden und werden voraussichtlich noch entstehen? Von wem werden diese Kosten getragen?</li>
<li>Wie ist die Gewährleistung für die Software vertraglich geregelt? Welche Fristen haben etwaige Wartungsverträge?</li>
</ol>
<h2>Zur technischen Umsetzung</h2>
<ol>
<li value="10">Welche Funktionalität besitzt die „Basisversion“ des Trojaners? Welche zusätzlichen Funktionen können ihr noch hinzugefügt werden? Wir erwarten eine lückenlose Liste der vorhandenen, geplanten und in Entwicklung befindlichen Erweiterungen.</li>
<li>Sind weitere Versionen der Software in Entwicklung und wenn ja, welche neuen Eigenschaften sollen diese Versionen enthalten?</li>
<li>Auf welche Weise setzt sich die Software im Zielsystem fest und welche Dateien sind davon betroffen?</li>
<li>Inwieweit kann die eingesetzte Software gängige Anonymisierungs- und  Verschlüsselungsmechanismen wie zum Beispiel TLS, AES oder Onion Routing umgehen beziehungsweise manipulieren?</li>
<li>Welchem Stand der Technik entspricht die Software? Wie viel Zeit ist zwischen der Planung und Auftragsvergabe bis hin zur Auslieferung und dem ersten Einsatz der Software vergangen? Wurden die Software-Lizenzen (zum Beispiel für den Speex-Codec) konsequent eingehalten?</li>
<li>Über welchen Weg gelangen die Daten vom überwachten Endgerät zu den Ermittlungsbehörden?</li>
<li>Inwieweit ist die Software selbstständig in der Lage, sich innerhalb eines Computernetzwerkes zu verbreiten, um so Zweit- oder Drittgeräte des Überwachten oder anderer auch unbeteiligter Dritter zu infiltrieren?</li>
<li>Steht die Software für unterschiedliche Betriebssystem-Plattformen zur Verfügung oder könnten sich Zielpersonen durch Verwendung von alternativen Betriebssystemen der Überwachung entziehen? Falls ja, um welche Betriebssysteme handelt es sich?</li>
</ol>
<h2>Zur konkreten Nutzung</h2>
<ol>
<li value="18">In angeblich fünf Fällen wurde oder wird dieser „Staatstrojaner“ oder Software mit vergleichbarer Funktionalität im Land Baden-Württemberg bereits eingesetzt. Ist diese Zahl korrekt? Wie wurde der Einsatz jeweils begründet? Welche Version des Trojaners kam mit jeweils welchen Fähigkeiten zum Einsatz?</li>
<li>War den beauftragenden Behörden vor dem ersten Einsatz der Software bekannt, dass der Zugriff auf die Software ohne Authentifizierung stattfinden und auch von nicht dazu autorisierten Personen beliebige, weitere Software zur Ausführung gebracht werden kann?</li>
<li>Gibt es besondere Handlungsanweisungen zur Wahrung der Rechte der  ausgespähten Personen und anderer Unbeteiligter? Wenn ja, wie lauten diese?</li>
<li>Von wem wird beziehungsweise wurde die Software installiert und ausgeführt? Auf welchen Wegen gelangt sie auf das Endgerät des zu Überwachenden und in welcher Weise wird das Endgerät des zu Überwachenden manipuliert? Sind Hardwareeingriffe notwendig, um die Überwachung durchzuführen?</li>
<li>Durch welche Maßnahmen wurde und wird eine Manipulation der Ermittlungen durch Dritte erschwert? Wie wurde und wird eine Manipulation der Daten auf diesem Weg ausgeschlossen?</li>
<li>Wie wurde und wird sichergestellt, dass der Überwachte nach der Entdeckung der Software diese oder deren gesammelten Ergebnisse vor der Übersendung an die einschlägigen Server nicht manipulieren oder entfernen kann?</li>
<li>Ist es möglich sicherzustellen, dass keine Programme oder Dateien auf das System des Überwachten übertragen und/oder ausgeführt wurden? Wenn ja, wie wird dies beweissicher festgestellt?</li>
<li>Welche konkreten Maßnahmen werden getroffen um zu verhindern, dass einzelne Beamte missbräuchlich an persönliche Daten gelangen, die gesondert durch das Grundgesetz und besonders durch das Urteil des BVerfG im Jahr 2008 geschützt sind („Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme“)?</li>
<li>Inwieweit kann ausgeschlossen werden, dass Informationen und Daten des  unantastbaren Kernbereiches privater Lebensgestaltung nicht erfasst werden?</li>
<li>In welcher Form und wie lange werden die ermittelten Daten sowie deren Auswertung gespeichert? Stehen diese Daten auch anderen Behörden zur Verfügung?</li>
<li>Wie wurde und wird der Schutz Dritter gewährleistet, die zufällig in Kontakt mit einer Zielperson stehen, aber im ermittelten Fall nicht betroffen sind?</li>
<li>Wie wird sichergestellt, dass es sich bei dem überwachten Rechner um den Rechner der Zielperson handelt, beziehungsweise dass er allein von dieser Person benutzt wurde und die gewonnen Erkenntnisse zweifelsfrei und eindeutig diesem Benutzer zugeordnet werden können? Wie wird der Schutz von weiteren Nutzern eines Zielcomputers sicher gestellt?</li>
<li>Ist es beabsichtigt – in Anbetracht der Manipulationsmöglichkeit und Anfälligkeit der Beweismittelsicherung durch die Software – betroffene Ermittlungsverfahren erneut aufzunehmen, da die Beweissicherheit nicht gewährleistet werden kann?</li>
<li>In welcher Form erfolgt die Archivierung der gesammelten Daten? Wie ist  sichergestellt, dass keine Unbefugten Zugriff auf diese Daten bekommen?</li>
</ol>
<h2>Zu externen Dienstleistern</h2>
<ol>
<li value="32">Für wen arbeitete die beauftragte Firma zusätzlich? Waren anderen Behörden des Landes Baden-Württemberg oder Behörden anderer Länder die grundsätzlichen Defizite der Software bekannt?</li>
<li>Wie wurde sichergestellt, dass die beauftragte Firma entsprechend zertifiziert ist, solche Aufträge zu bearbeiten? Führte die externe Firma ein Sicherheitsaudit der Software durch, beziehungsweise wurde dieses Audit von einem unabhängigen Unternehmen oder einer anderen Institution, wie zum Beispiel dem BSI, durchgeführt? Wenn nein, warum nicht?</li>
<li>Hat es Absprachen mit Internetdienstanbietern gegeben, um deren Infrastruktur und/oder Hard- und Software zur mittelbaren oder unmittelbaren Infektion des Zielrechners einzusetzen? Wenn ja, welche Firmen waren hier involviert?</li>
<li>Sind Hersteller von Geräten und Programmen zur Sicherheit von Computern und Netzwerken (zum Beispiel Firewalls und Antivirenprogramme) mit eingebunden, so dass die Software und die verwendeten Methoden bewusst nicht von diesen Schutzprogrammen erkannt wird? Wurde anderweitig dafür gesorgt, dass Programme zum Aufspüren von Trojanern die Software nicht erkennen konnten?</li>
<li>Durch welche Netzwerke werden die Daten ausgespähter Personen geleitet? Welche Firmen, Behörden und/oder andere, dritte Personen und Institutionen haben Zugriff auf die benötigten Server, zum Beispiel auf einen Command-and-Control-Server?</li>
<li>Kann es ausgeschlossen werden, dass Informationen und Daten des unantastbaren Kernbereiches privater Lebensgestaltung den Hoheitsbereich der deutschen Strafverfolgung verlassen? Befindet sich ein Teil der eingesetzten Netzwerk-Infrastruktur im Ausland? Wenn ja, warum und auf welcher rechtlichen Grundlage?</li>
</ol>
<p>Wir weisen Sie darauf hin, dass wir diesen Brief auf der Webseite unseres Landesverbandes veröffentlichen werden, ebenso Ihre Antwort. Wir gehen davon aus, dass Sie uns alle Fragen vollständig und umfassend beantworten werden und bedanken uns bereits im Voraus für Ihr Bemühen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
André Martens,<br />
i.V. des Landesverbandes Baden-Württemberg der Piratenpartei Deutschland</p>
<h1>Antworten</h1>
<h2>Antwort der FDP, 12. Oktober 2011 14:13:56 </h2>
<p>Die FDP hat am schnellsten geantwortet, sieht sich aber anscheinend, da sie jetzt in der Opposition ist, nicht mehr in der Verantwortung. Sie haben aber eine eigene Anfrage gestellt.</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Martens, </p>
<p>vielen Dank für Ihre E-Mail vom heutigen Tage. Gesendet haben Sie Ihr Schreiben an die Landtagsfraktion, in der Anrede sprechen die Partei an. Ich gehe davon aus, dass Sie eine Stellungnahme von der Landtagsfraktion möchten. Ihr Fragenkatalog bezieht sich allerdings ausschließlich auf Regierungs-/ Verwaltungshandeln. Da wir aber weder Regierung noch eine Regierungsfraktion sind, sind wir nicht in der Lage, Ihre Fragen zu beantworten. </p>
<p>Einen Großteil der Fragen haben aber auch wir uns gestellt und sie im Rahmen eines Abgeordnetenantrags gestern beim Landtag eingebracht (siehe <a href="http://www.piratenpartei-bw.de/wp-content/uploads/FDP_Antrag_15-669_Trojanerx.pdf">Anhang – Drucksache 15/669</a>). Die Beantwortung der Anfrage wird auf der Homepage des Landtags veröffentlicht. Wir erwarten sie mit Spannung. </p>
<p>Mit den besten Grüßen</p>
<p>Christine Rex<br />
__________________________________________________<br />
Dr. Christine Rex<br />
Parlamentarische Beraterin für<br />
Innen- und Rechtspolitik,<br />
Integration und Sport</em></p>
<h2>Antwort der Landtagsfraktion Die GRÜNEN, 13. Oktober 2011 12:55:45</h2>
<p><em>Sehr geehrter Herr Martens, </p>
<p>vielen Dank für Ihr Schreiben. Wir haben uns unverzüglich nach Veröffentlichung der Dokumentation des CCC an den Innenminister gewandt und Aufklärung über den Grad und Umfang von Telekommunikationsüberwachung in Baden-Württemberg verlangt, die mithilfe von Trojanern stattgefunden hat bzw. stattfinden könnte. Der Innenminister hat postwendend reagiert, interne Prüfungen eingeleitet und präventiv den Einsatz der entsprechenden Software ausgesetzt. Inzwischen wissen wir, dass es in den Jahren 2009 und 2010 fünf Fälle von Quellen-TKÜ in Baden-Württemberg gegeben hat, bei denen diese Software aus Hessen zum Einsatz kam. Die einzelnen Umstände werden wir noch überprüfen. Wir befinden uns, auch untern Einbeziehung des Landesbeauftragten für Datenschutz, in einem intensiven Prüfprozess. Wir werden gerne Ihre Fragen umfänglich beantworten, sobald uns die entsprechenden Informationen selbst vorliegen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen für die Landtagsfraktion Die GRÜNEN<br />
Hans-Ulrich Sckerl</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; </p>
<p>Hans-Ulrich Sckerl<br />
Landtagsabgeordneter / Fraktion GRÜNE<br />
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender<br />
Parlamentarischer Geschäftsführer</em></p>
<h2>Antwort der CDU, 18. Oktober 2011 14:27:10 </h2>
<p><em><br />
Sehr geehrter Herr Martens,</p>
<p>vielen Dank für Ihren „Offenen Brief“ zum sogenannten „Staatstrojaner“, der mir zur Beantwortung zugeleitet worden ist.</p>
<p>Die Quellen-Telekommunikationsüberwachung ist aus unserer Sicht ein unverzichtbares Ermittlungsinstrument für eine effektive Strafverfolgung und Gefahrenabwehr. Sie muss daher rechtlich einwandfrei durchgeführt werden. Deshalb sind auch wir der Auffassung, dass die technische Durchführung den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entsprechen muss.</p>
<p>Ihre Anfrage betrifft das Handeln der Landesregierung. Richtiger Ansprechpartner für Ihr Anliegen ist daher das</p>
<p>Innenministerium Baden-Württemberg</p>
<p>Dorotheenstr. 6<br />
70173 Stuttgart</p>
<p>poststelle@im.bwl.de</p>
<p>Auch darf ich Sie auf eine parlamentarische Initiative hinweisen, die bereits eine Reihe der von Ihnen aufgeworfenen Fragen abdeckt:</p>
<p><a href="http://www.landtag-bw.de/WP15/drucksachen/Txt/15_0669.pdf">http://www.landtag-bw.de/WP15/drucksachen/Txt/15_0669.pdf</a></p>
<p>Die Beantwortung können Sie an gleicher Stelle einsehen, sobald diese vorliegt. Die Beantwortung erfolgt in der Regel binnen drei Wochen ab Eingang des Antrags. Sofern sich aus der Beantwortung Anhaltspunkte für ein rechtswidriges Handeln der Landesregierung ergeben, werden wir dem nachgehen.</p>
<p>Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weiter geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Dr. Björn-Christian Kleih</p>
<p>Parlamentsrat</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Parlamentarischer Berater Recht und Verfassung</p>
<p>CDU-Fraktion im Landtag von</p>
<p>Baden-Württemberg</em></p>
<h2>Antwort des Innenministeriums, 24. Oktober 2011, in Form eines Word-Dokuments</h2>
<p><em>Sehr geehrter Herr Martens, </p>
<p>vielen Dank für Ihren offenen Brief, in dem sie um Aufklärung zum Einsatz von technischer Überwachungssoftware bitten. </p>
<p>Die Polizei in Baden-Württemberg hat eine entsprechende Software zur Gewährleistung der sogenannten Quellen-Telekommunikationsüberwachung in insgesamt vier Ermittlungsverfahren wegen Organisierter Kriminalität, Terrorismus und Mord eingesetzt. Der Einsatz erfolgte jeweils auf staatsanwaltschaftlichen Antrag und auf Basis der richterlichen Anordnungen auf Grundlage des § 100a der Strafprozessordnung. Die technische Umsetzung der Maßnahme erfolgte in allen Fällen im Rahmen der justiziellen Ermächtigung. </p>
<p>Aktuell findet bundesweit eine Diskussion zu technischen Einzelheiten des Softwareeinsatzes statt, die noch nicht abgeschlossen ist. Ich habe deshalb bereits am 10. Oktober verfügt, die Software vorläufig nicht weiter einzusetzen.</p>
<p>Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich vor diesem Hintergrund nicht im Detail auf Ihre umfangreichen Fragestellungen eingehen kann. Im Übrigen liegt auch bereits eine parlamentarische Anfrage zu der Thematik vor, deren Beantwortung derzeit von meinem Haus vorbereitet wird. </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>gez. Reinhold Gall MdL<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Petition: Zeugnisverweigerungsrecht auch für Blogger</title>
		<link>http://www.piratenpartei-bw.de/2011/09/24/petition-zeugnisverweigerungsrecht-auch-fur-blogger/</link>
		<comments>http://www.piratenpartei-bw.de/2011/09/24/petition-zeugnisverweigerungsrecht-auch-fur-blogger/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 11:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krohlas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[blogger]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[S21]]></category>
		<category><![CDATA[strafprozessordnung]]></category>
		<category><![CDATA[zeugnisverweigerungsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[In der heutigen vernetzten Welt werden Informationen über aktuelle Ereignisse immer häufiger durch Privatleute über soziale Netze und Blogs verbreitet. Trotz ihrer großen Bedeutung für die Meinungsbildung sind diese Personen jedoch anders als Berufsjournalisten nicht zur Zeugnisverweigerung berechtigt. Die Piraten Baden-Württemberg begrüßen die ePetition 19350[1], die genau dieses Problem lösen möchte. Durch ein Zeugnisverweigerungsrecht würde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen vernetzten Welt werden Informationen über aktuelle Ereignisse immer häufiger durch Privatleute über soziale Netze und Blogs verbreitet. Trotz ihrer großen Bedeutung für die Meinungsbildung sind diese Personen jedoch anders als Berufsjournalisten nicht zur Zeugnisverweigerung berechtigt. Die Piraten Baden-Württemberg begrüßen die ePetition 19350<sup><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=19350">[1]</a></sup>, die genau dieses Problem lösen möchte.</p>
<p>Durch ein Zeugnisverweigerungsrecht würde der freie und ehrenamtliche Journalismus gestärkt. In der Begründung zur Petition wird hierbei auf Cams21, eine Gruppe von Videojournalisten, die die Proteste um Stuttgart 21 begleiten, Bezug genommen. Der Landesverband der Piratenpartei Baden-Württemberg hat die Durchsuchungen bei einigen Videobloggern von Cams21 bereits kritisiert<sup><a href="http://www.piratenpartei-bw.de/2011/07/22/piratenpartei-verurteilt-vorgehen-gegen-aktivisten-von-cams21/">[2]</a></sup>.</p>
<p>Ehrenamtliche Journalisten sind unter Umständen eher in der Lage, über Themen zu berichten, bei denen mächtige wirtschaftliche Interessen im Spiel sind, denn sie müssen mit dieser Tätigkeit nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten. Blogger sind eine neue und legitime Erweiterung des journalitischen Spektrums und sollten auch vom Gesetz her so behandelt werden. Daher fordern wir alle Bürger dazu auf, diese ePetition<sup><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=19350">[1]</a></sup> mitzuzeichen.<br />
Der geänderte Gesetzestext würde dann wie folgt lauten:</p>
<p>
<blockquote><strong>§53 StPO</strong><br />
(1) Zur Verweigerung des Zeugnisses sind ferner berechtigt<br />
…<br />
5. Personen, die bei der Vorbereitung, Herstellung oder Verbreitung von Druckwerken, Rundfunksendungen, Filmberichten oder der Unterrichtung oder Meinungsbildung dienenden Informations- und Kommunikationsdiensten <s>berufsmäßig</s> mitwirken oder mitgewirkt haben.</p></blockquote>
<h2>Quellen</h2>
<ol>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=19350">https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=19350</a></li>
<li><a href ="http://www.piratenpartei-bw.de/2011/07/22/piratenpartei-verurteilt-vorgehen-gegen-aktivisten-von-cams21/">http://www.piratenpartei-bw.de/2011/07/22/piratenpartei-verurteilt-vorgehen-gegen-aktivisten-von-cams21/</a></li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Piraten im Abgeordnetenhaus: Glückwunsch nach Berlin</title>
		<link>http://www.piratenpartei-bw.de/2011/09/18/piraten-im-abgeordnetenhaus-gluckwunsch-nach-berlin/</link>
		<comments>http://www.piratenpartei-bw.de/2011/09/18/piraten-im-abgeordnetenhaus-gluckwunsch-nach-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 16:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krohlas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit über 8 % der Wählerstimmen sind die Piraten heute gemäß der Prognose von Infratest dimap um 18:00 Uhr in das Berliner Abgeordnetenhaus und damit erstmals in ein Landesparlament eingezogen. Auch die Piraten aus Baden-Württemberg freuen sich mit den Berlinern und Parteimitgliedern aus der gesamten Republik über dieses hervorragende Ergebnis. Aus allen Teilen des Landes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit über 8 % der Wählerstimmen sind die Piraten heute gemäß der Prognose von Infratest dimap um 18:00 Uhr in das Berliner Abgeordnetenhaus und damit erstmals in ein Landesparlament eingezogen. Auch die Piraten aus Baden-Württemberg freuen sich mit den Berlinern und Parteimitgliedern aus der gesamten Republik über dieses hervorragende Ergebnis.</p>
<p>Aus allen Teilen des Landes – auch und gerade aus Baden-Württemberg – waren Piraten in den Wochen vor der Wahl in Berlin anwesend, um die lokalen Piraten beim Wahlkampf zu unterstützen. „Wir haben den Menschen hier bereits im Frühjahr – trotz eines ausgeprägten Lagerwahlkampfs – gezeigt, dass wir eine ernsthafte Alternative sind. Dies trägt nun Früchte“ freut sich André Martens, der Landesvorsitzende aus Baden-Württemberg.</p>
<p>Auch Sven Krohlas, Politischer Geschäftsführer der baden-württembergischen Piraten, zeigt sich begeistert: „Vor fünf Jahren und einer Woche wurde die deutsche Piratenpartei gegründet. Danke, liebe Berliner, das ist ein wunderbares Geburtstagsgeschenk“. Er ergänzt: &#8220;An diesem großartigen und historischen Ergebnis sieht man, dass unsere Themen weiten Teilen der Bevölkerung wichtig sind. Die Leute sehnen sich nach einem neuen transparenten und offenen Politikstil.&#8221;. Und der Bundesvorsitzende Sebastian Nerz hat bereits das nächste Ziel vor Augen: „2013 werden wir auch bei der Bundestagswahl die 5-Prozent-Hürde überspringen“.</p>
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		<title>Die CCC-Epoche: Glückwünsche zum Dreißigsten</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 08:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krohlas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 12. September 1981 fand das legendäre Tuwat-Treffen in Berlin statt, aus dem der Chaos Computer Club (CCC) hervorgegangen ist. Wir Piraten möchten zu diesem Jubiläum gratulieren und uns für die Arbeit und das Engagement, das die Clubmitglieder über die Jahre gezeigt haben, bedanken. Ohne den CCC hätten wir wohl noch heute Telefonkarten, Wahlcomputer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. September 1981 fand das legendäre Tuwat-Treffen in Berlin statt, aus dem der Chaos Computer Club (CCC) hervorgegangen ist. Wir Piraten möchten zu diesem Jubiläum gratulieren und uns für die Arbeit und das Engagement, das die Clubmitglieder über die Jahre gezeigt haben, bedanken.</p>
<p>Ohne den CCC hätten wir wohl noch heute Telefonkarten, Wahlcomputer und Nacktscanner. Ohne den CCC währe der netzpolitische Diskurs in seiner heutigen Form nicht denkbar. Und ohne den CCC gäbe es auch die Piratenpartei in ihrer heutigen Form vermutlich nicht. Der Club trägt Fachwissen in Politik und Öffentlichkeit. Als Gleichgesinnte mit einem anderen Weg der Umsetzung wünschen wir dem CCC auch weiterhin viel Erfolg und einen aufmerksamen Blick in die Gesellschaft.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aufruf zur „Freiheit statt Angst!“ 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 13:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lenz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 10. September um 13:00 Uhr startet die diesjährige »Freiheit statt Angst!«-Großkundgebung in Berlin. Die Piraten werden natürlich wie jedes Jahr an der FsA teilnehmen und die Veranstaltung auch organisatorisch unterstützen. Darüber hinaus findet die Aktion dieses Jahr exakt eine Woche vor den Wahlen in Berlin statt. Die so genannten Antiterrorgesetze in Deutschland wurden für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>10. September um 13:00 Uhr</strong> startet die diesjährige »<a href="http://blog.freiheitstattangst.de/">Freiheit statt Angst</a>!«-Großkundgebung in Berlin. Die Piraten werden natürlich wie jedes Jahr an der FsA teilnehmen und die Veranstaltung auch organisatorisch unterstützen. Darüber hinaus findet die Aktion dieses Jahr exakt eine Woche vor den Wahlen in Berlin statt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.freiheitstattangst.de/about/"><img class="aligncenter size-full wp-image-3261" title="Freiheit statt Angst 2011" src="http://www.piratenpartei-bw.de/wp-content/uploads/fsa.png" alt="Freiheit statt Angst 2011" width="468" height="60" /></a></p>
<div id="magicdomid23">Die so genannten Antiterrorgesetze in Deutschland wurden für weitere vier Jahre verlängert. Politiker fordern bei jeder Gelegenheit die Verschärfung von Sicherheitsgesetzen. Selbst die Forderungen der Union nach einer Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung sind noch lange nicht vom Tisch.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="magicdomid25">Das Wochenende ist zudem perfekt geeignet, um die Berliner Piraten noch einmal so richtig im Wahlkampf zu unterstützen. In <a href="http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/berlin.htm">jüngsten Umfragen</a> wird die Piratenpartei dort mit mittlerweile 4,5 % bewertet und hat somit eine realistische Chance auf den Einzug in das Abgeordnetenhaus.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="magicdomid27">Ein Wahlkampfbesuch in Berlin ist indes für Piraten so einfach wie noch nie: <a href="https://reisebuero.landesgeschaeftsstelle.de/">Die Piratenpartei Berlin stellt ein Online-Reisebüro</a> mit Schlafplatzbörse zur Verfügung und darüber hinaus organisieren sich aktuell bereits zahlreiche Fahrgemeinschaften für das Wochenende. Interessierte seien hier auch auf <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Invasion_der_Porno-Hippie-Schwaben">entsprechende Aktionen</a> verwiesen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="magicdomid29">Zusätzlich findet am 17. September erneut die große „Freedom not Fear!“-Kundgebung in Brüssel statt. Anlässlich des ausufernden Überwachungswahns innerhalb der EU ist es wichtig, auch europaweit Zeichen zu setzen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="magicdomid31"><strong>Siehe auch:</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="magicdomid33">
<ul>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Freiheit_statt_Angst_2011">Wiki-Seite zur FsA 2011</a></li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="magicdomid34">
<ul>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Invasion_der_Porno-Hippie-Schwaben">Invasion der Porno-Hippie-Schwaben</a></li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="magicdomid35">
<ul>
<li><a href="https://reisebuero.landesgeschaeftsstelle.de/">Reisebüro der Piraten Berlin</a></li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Piratenpartei ruft für den 23.8. zum &#8220;Tag des GEZ-Hausverbots&#8221; auf</title>
		<link>http://www.piratenpartei-bw.de/2011/08/22/piratenpartei-ruft-zum-tag-des-gez-hausverbots-auf/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 14:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krohlas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem Jahr stellte das Amtsgericht Bremen fest, dass das Hausrecht über dem Recht der GEZ-&#8221;Gebührenbeauftragten&#8221; steht. Damit ist es möglich, den Mitarbeitern der GEZ ein generelles Hausverbot für die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück zu erteilen. Auf diese noch weitgehend unbekannte Tatsache weist die Piratenpartei alle Bürger hin, die unter den weiter andauernden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Jahr stellte das Amtsgericht Bremen fest, <a href="http://openjur.de/u/56652.html">dass das Hausrecht über dem Recht der GEZ-&#8221;Gebührenbeauftragten&#8221; steht</a>. Damit ist es möglich, den Mitarbeitern der GEZ ein generelles Hausverbot für die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück zu erteilen. Auf diese noch weitgehend unbekannte Tatsache weist die Piratenpartei alle Bürger hin, die unter den weiter andauernden GEZ-Schnüffeleien leiden.</p>
<p>»Vielen ist nicht bewusst, dass die Mitarbeiter der GEZ kein Recht haben, sich in ihrer Wohnung oder auf ihrem Grundstück umzuschauen«, stellt Sebastian Nerz, Vorsitzender der Piratenpartei, klar. »Sollte ein GEZ-Mitarbeiter uneingeladen und ohne ihre Erlaubnis so etwas tun, so ist das Hausfriedensbruch.« Hausfriedensbruch ist eine Straftat, die mit bis zu einem Jahr Haftstrafe geahndet werden kann. Noch bis zu drei Monate nach dem Vorfall kann Strafanzeige erstattet werden.</p>
<p>»Man kann solchem Verhalten einen Riegel vorschieben«, so Nerz weiter, »indem man vorsorglich der GEZ mitteilt, für ihre Mitarbeiter gelte ein generelles Hausverbot. Das geht formlos und muss sofort von der GEZ befolgt werden.«</p>
<p><a href="https://www.recht-hat.de/persoenlichkeitsrecht/musterformular-zur-erteilung-hausverbot-gez/">Vorformulierte Musterschreiben</a> an die Gebühreneinzugszentralen in den jeweiligen Bundesländern können aus dem Netz heruntergeladen werden.</p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/event.php?eid=180107332060514">Facebook-Event zum Tag des GEZ-Hausverbots</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>BaWü brennt &#8230; auf freie Bildung</title>
		<link>http://www.piratenpartei-bw.de/2011/01/23/bawu-brennt-auf-freie-bildung/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 16:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piratenpartei Baden-Württemberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kernbestandteil der Landespolitik der Piratenpartei ist die freie Bildung. Mit besonderem Augenmerk auf Chancengleichheit, Selbstbestimmung und individueller Förderung. Die Forderungen des Bildungsstreiks-Bündnisses decken sich weitgehend mit dem Wahlprogramm der Piraten. Deswegen ruft der Landesverband Baden-Württemberg – wie schon in den letzten Jahren – zur Unterstützung der Aktionen auf. Nach dem Auftakt am 17. Januar in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kernbestandteil der Landespolitik der Piratenpartei ist die freie Bildung. Mit besonderem Augenmerk auf Chancengleichheit, Selbstbestimmung und individueller Förderung. Die <a href="http://www.bildungsstreik-bawue.de/?page_id=117">Forderungen</a> des Bildungsstreiks-Bündnisses decken sich weitgehend mit dem <a href="http://www.piraten-bw.de/wahlprogramm/bildung-und-forschung/">Wahlprogramm</a> der Piraten. Deswegen ruft der Landesverband Baden-Württemberg – wie schon in den letzten Jahren – zur Unterstützung der Aktionen auf.</p>
<p><a href="http://www.bildungsstreik-bawue.de/"><img class="size-medium wp-image-1770 alignright" title="Sticker-Bildingsstreik-BaWü-final-klein" src="http://www.piratenpartei-bw.de/wp-content/uploads/Sticker-BS-BaWü-final-klein-214x300.jpg" alt="BaWü brennt Sticker" width="214" height="300" /></a></p>
<p>Nach dem Auftakt am 17. Januar in Freiburg und den Stationen Weingarten, Sigmaringen, Mannheim, Heilbronn und Ulm gehen die Protestfeuer-Aktionen unter anderem in folgenden Städten weiter:</p>
<p><strong>24.01. Heidelberg</strong><br />
11:30 Uhr, Bismarkplatz: Auftaktkundgebung und Demo</p>
<p><strong>25.01. Tübingen</strong><br />
19:00 Uhr, Holzmarkt: Kundgebung und Filmvorführung mit Kurzvideos zu den Bildungsprotesten aus aller Welt</p>
<p><strong>26.01. Karlsruhe</strong><br />
13:00 Uhr, Hauptbahnhof, Vorplatz Nord: Auftaktkundgebung und Start der bundesweiten ABS-Demo gegen Bildungsgebühren<br />
17:00 Uhr, Schlossplatz: Mahnwache</p>
<p><strong>27.01. Ludwigsburg</strong><br />
16:00 Uhr, PH-Pforte: Kundgebung<br />
17:00 Uhr, Bahnhof: Demobeginn<br />
18:00 Uhr, Marktplatz: Abschlusskundgebung<br />
bis 19:30 weitere kulturelle und kreative Aktionen (Musik etc.)</p>
<p><strong>28.01. Pforzheim</strong><br />
7:00 Uhr, Leopoldplatz: Kundgebung beim Schulbus-Bahnhof</p>
<p><strong>29.01. Stuttgart</strong><br />
16:00 Uhr, Lautenschlagerstr./Hbf: <span style="text-decoration: underline;">Landesweite Demo</span></p>
<p>Der Landesverband Baden-Württemberg ruft alle Piraten und Freunde dazu auf, sich an all diesen Aktionen zu beteiligen, um ein klares Zeichen dafür zu setzen, dass Baden-Württemberg Veränderungen im Bildungssystem dringend nötig hat.</p>
<div id="attachment_1772" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.flickr.com/photos/incredibul/5376283238/in/set-72157625750509137/"><img class="size-medium wp-image-1772" title="Mannheim: Bildungsreise nach Jerusalem" src="http://www.piratenpartei-bw.de/wp-content/uploads/BS_Mannheim_Reise_nach_Jerusalem-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Smartmob: Bildungsreise nach Jerusalem mit Beteiligung von Mannheimer Piraten</p></div>
<p><strong>Links</strong> <a href="http://www.bildungsstreik-bawue.de/"></a></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bildungsstreik-bawue.de/">Bildungsstreik Baden-Württemberg</a></li>
<li><a href="http://www.piratenpartei-bw.de/wahlprogramm/bildung-und-forschung/">Landtagswahlprogramm Piratenpartei Baden-Württemberg</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Urteil im Strafverfahren gegen Jörg Tauss (Pressemitteillung Bundesverband)</title>
		<link>http://www.piratenpartei-bw.de/2010/05/28/zum-urteil-im-strafverfahren-gegen-jorg-tauss-pressemitteillung-bundesverband/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 11:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piratenpartei Baden-Württemberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgende Pressemitteilung wurde am 28.05.2010 von Daniel Flachshaar für die Bundespartei heraus gegeben. Mit dem Urteil im Prozess gegen Jörg Tauss ist heute ein Strafverfahren zu Ende gegangen, das nach Ansicht der Piratenpartei unter dem schlechten Zeichen öffentlicher Vorverurteilung stand. »Wir Piraten haben Jörg Tauss stets als entschlossenen Bürger- und Freiheitsrechtler kennengelernt. Er hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Pressemitteilung wurde am 28.05.2010 von Daniel Flachshaar für die <a title="Bundes-PM" href="http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100528-Zum-Urteil-im-Strafverfahren-gegen-Joerg-Tauss" target="_blank">Bundespartei heraus gegeben</a>.</p>
<p>Mit dem Urteil im Prozess gegen Jörg Tauss ist heute ein Strafverfahren zu Ende gegangen, das nach Ansicht der Piratenpartei unter dem schlechten Zeichen öffentlicher Vorverurteilung stand. »Wir Piraten haben Jörg Tauss stets als entschlossenen Bürger- und Freiheitsrechtler kennengelernt. Er hat seine große politische Erfahrung genau so bescheiden und zurückhaltend wie praktisch in unsere Partei eingebracht«, erklärt Wolfgang Dudda, Beisitzer im Bundesvorstand: »Deshalb haben wir allen Grund, darauf vertrauen zu können, dass Jörg Tauss nun auch die richtige Entscheidung für sich und die Piratenpartei treffen wird, soweit es um seine weitere politische Zukunft geht.«</p>
<p>Die Piratenpartei Deutschland hat bis zur Urteilsverkündung nahezu allein an der rechtsstaatlich zwingenden Unschuldsvermutung festgehalten. Wolfgang Dudda, der als Ermittlungsbeamter im Zollfahndungsdienst tätig ist, sagt dazu: »Dafür mussten sich die Piraten gegen den üblen Vorwurf wehren, eine &#8220;Kinderschänderpartei&#8221; zu sein. Die Art und Weise wie hier die Öffentlichkeit zum Richter gemacht wurde, ist kein Ruhmesblatt für die demokratische Kultur.« Die rechtsstaatlich fragwürdige Pressearbeit der Staatsanwaltschaft hat das Verfahren in einem Maß bestimmt, das das Funktionieren des Rechtsstaats erheblich beeinträchtigt.</p>
<p>Zum Teil konnte man im zeitlichen Verlauf der Ermittlungen den Eindruck gewinnen, bei dem Verfahren sei es weniger um die Aufklärung eines Strafvorwurfs gegangen als um die justizielle Begleitmusik für ein politisches Projekt, das ein Zensur-Instrumentarium schaffen und die Freiheitsrechte für alle Bürger einschränken sollte. Das gilt umso mehr, da die Zugangssperre gegenüber Netzinhalten von Betroffenen und Experten als sinn- und erfolglos angesehen wird.</p>
<p>Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland<br />
Verantwortlich für den Versand dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland</p>
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